Männlichkeit leben 5 Schritte zurück ins Mann-Sein

Männlichkeit leben. Über dieses Thema wurden schon unzählige Bücher geschrieben und Videos gedreht. Es ist ein komplexes, allumfassendes Thema, welches besonders in der heutigen Zeit an Brisanz gewonnen hat. Warum? Weil der Mann in einer Sinnkrise steckt.

Vielleicht gehörst Du zu jenen Männern, die einen Job ausüben, welcher ihnen gar nicht gefällt. Vielleicht lebst Du darüber hinaus in einer Beziehung, in der es an Leidenschaft und animalischer Anziehung fehlt. Lebst mit der Perspektive in 20 oder 30 Jahren Rente zu beziehen und es dann “geschafft” zu haben.

Vielleicht ertappst Du Dich sogar manchmal bei dem Gedanken, dass es Frauen doch so viel einfacher haben im Leben. Dass sie die besseren Wesen seien! Dass sie alles machen können, weil wir Männer von ihnen abhängig sind. Wir wollen Sex, also entscheiden sie darüber, ob wir ran dürfen oder nicht. “Das ist total ungerecht!”, denkst Du dann vielleicht.

Nicht selten fühlen sich Männer in Beziehungen wie eine Art Bittsteller und Spielball der Frauen, die ihre Launen ungehindert an ihnen auslassen können. Dabei sehnen sie sich eher danach, als leidenschaftlicher Hengst von den Frauen angesehen und geliebt zu werden. Oder passiert es Dir manchmal, dass Du keinen Sinn in Deinem Job erkennst? Du jeden Tag den gleichen halbherzigen Kram tust, ohne eine Perspektive in der Zukunft zu erblicken?

Du seit 8 Jahren 3 Monaten und 14 Tagen Versicherungen verkaufst und genau weißt, dass das in den nächsten 25 Jahren 7 Monaten und 21 Tagen genauso bleiben wird? Du Dich vielleicht wie ein Versager fühlst?!

Dabei möglicherweise spürst, wie Dein Körper zerfällt? Das Herz macht langsam  schlapp, die Lunge pfeift und der Blutdruck pfeift schon in den Ohren. Vielleicht hast Du sogar schon den einen oder anderen Herzinfarkt erleben müssen?! Wenn Dir das bekannt vorkommt und Du Dich manchmal verzweifelt, entwurzelt, einsam und leblos fühlst, dann sage ich Dir: Du bist in einer Sinnkrise, weil Du Deine Männlichkeit nicht lebst!

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Du bist nicht geboren worden, um ein kümmerliches Leben hinter dem Schreibtisch zu führen. Lerne Das Mindset, selbstbestimmt deinen Weg als Mann zu gehen kennen und wende es konsequent an, jeden Tag! Hör auf dich zu bemitleiden und leg los!

In diesem Artikel beschreibe ich Dir, welche 2 Hauptursachen dafür verantwortlich sind und welche 5 Schritte Du ausführen musst, um wieder Deine Männlichkeit zu leben!

Die 2 Ursachen der Entwurzelung des Mannes

Unsere Gesellschaft hat sich in den letzten 50 Jahren enorm gewandelt. Nebst einer technischen Revolution hat sich auch das Männer- und Frauenbild der Vergangenheit enorm verändert. Wir haben es heute mit einer deutlich “stärkeren” und unabhängigeren Frau und einem gleichzeitigen Fehlen einer ausgeprägten Männergemeinschaft zu tun.

Auf diese beiden Punkte gehe ich der Reihenfolge nach ein. Wenn Du diese beiden Ursachen verstanden hast, wird es Dir leichter fallen, die 5 Schritte zur gelebten Männlichkeit zu verstehen und anzuwenden.

1. Ursache: Die Emanzipation der Frau

Die Emanzipation der Frau war ein notwendiger Schritt, um uralte verkrustete Strukturen aufzuweichen. Sie hat der Frau zu mehr Autonomie und Selbstbewusstsein verholfen. Sie kann nun Geld verdienen, darf frei wählen, darf ungehindert ihren Interessen nachgehen und auch ihre Sexualität frei ausleben. Das sind wirklich wunderbare Entwicklungen zu einer gleichberechtigten Gesellschaft.

Leider blieb auf diesem Weg die Emanzipation des Mannes außen vor. Seine Rolle als Versorger und Leittier der Familie wurde komplett auf den Kopf gestellt. Männliche Leittiere sind nun überflüssig. Die Frau ist ihr eigenes Leittier – sie ist finanziell unabhängig und kann nun all die Dinge tun, die früher nur Männer tun durften.

In diesem Zuge kam es zu einer ganzen Reihe von Scheidungen. Frei nach dem Motto: “Wenn der Alte mich nicht mehr glücklich macht, suche ich mir eben einen anderen!” Die Scheidungsrate ist enorm angestiegen und beträgt bis heute ca. 50 Prozent. Dabei wurden die Kinder aus solchen Scheidungen häufig von einem Elternteil alleine aufgezogen. Meist von der Mutter.

Wir haben es also mittlerweile mit einer Jungen-Gesellschaft zu tun, die fast immer von ihren Müttern aufgezogen wurden. Mütter, die meist keine guten Erfahrungen mit Männern gesammelt haben; darum auch kein gutes Männerbild haben. “Männer sind Arschlöcher, die nicht auf die Bedürfnisse der Frau eingehen”, so oder so ähnlich hat meist das Männerbild ausgesehen.

Männer sind doof!

Die heranwachsenden Jungen wurden nun mit diesem Männerbild von Mama geprägt. Das passierte ganz beiläufig und auch ohne böse Absicht. Sie hat vielleicht beim Frühstückstisch Sätze fallen lassen wie: “Dein Vater war ein richtiger Schwachkopf. Er hat mir nie im Haushalt geholfen, aber du bist ein guter Junge! Du machst Mama glücklich (solange du das tust, was ich dir sage)!”

Was Sohnemann dabei verstand, war: “Papa (Männer) sind doof. Sie tun Mama (Frauen) nur weh. Ich muss machen was Mama (Frauen) sagen, denn sonst liebt mich Mama (Frau) nicht!” Ich möchte in keinster Weise Frauen dafür verantwortlich machen. Die meisten Frauen haben ebenso kein gutes Bild von ihrer Mutter vorgelebt bekommen und somit nur ihre eigenen Probleme aufgearbeitet. Jedoch, ohne es zu wissen, damit ihren Söhnen ein negatives Männerbild mitgegeben.

Das Männerbild des Jungen wurde dadurch auf negative Art und Weise geprägt. Darum empfinden viele Jungen und Männer sogar eine unterschwellige Ablehnung anderen Männern gegenüber. Gedanken wie, “Männer sind dumm, roh, primitiv, gefühlskalt und brutal. Damit will ich nichts zu tun haben! Frauen sind dagegen die besseren Wesen. Gefühlvoll, kommunikativ, harmoniestrebend und weicher.”, kreisen in den Köpfen vieler junger Männer.

Häufig, wenn ich auf andere Männer treffe, frage ich diese, ob ihre Mutter voller Liebe über den Vater gesprochen hat? Ob sie über ihn mit Worten der Wertschätzung und Dankbarkeit sprach? Leider können das nur die wenigsten Männer bestätigen. Die meisten sagen eher, dass das Gegenteil der Fall war. Und häufig fühlen gerade diese Männer sich in Gegenwart von anderen Männern sehr unsicher.

Wenn Dir das bekannt vorkommt, sind das deutliche Anzeichen dafür, dass Dein Männerbild von Frauen geprägt wurde UND Du damit in einer unterwürfigen Abhängigkeit zur Frau lebst. Schluckst Du z. B. Gefühle wie Wut, Zorn und Eifersucht runter, weil Du Angst hast, dass Dich Frauen dann nicht mehr mögen?

Denke einfach mal darüber nach…

2. Ursache: Die fehlende Männergemeinschaft

Während Frauen sich stark zusammenschlossen und ihr Rollenbild neu definierten, zogen Männer sich zurück, passten sich den Frauen an und lehnten viele Teile ihrer ureigenen Männlichkeit ab. Dabei ging auch ihr eigener Zusammenhalt als Männergemeinschaft verloren. Im Familienleben sah das dann so aus, dass Papa sich in seinem Job verschanzte, morgens zur Arbeit ging und erst spät abends wieder nach Hause kam.

Die gemeinsame Zeit mit dem eigenen Sohn wurde so kurz wie möglich gehalten. Oder er blieb wegen der Scheidung bei der Kindererziehung komplett fern. Sohnemann fehlte damit in aller Regel eine männliche Identifikationsrolle in der Familie.

Es gab keinen Vater, der ihm zeigte, was es bedeutet, ein Mann zu sein. Der ihm zeigt, wie man(n) mit Frauen umgeht. Der ihn in die Männerwelt einführte und als Mann bestätigte. Gerade in der Pubertät ist das eine der wichtigsten Aufgaben des Vaters!

Mein erstes Bier

Ich kann mich noch genau daran erinnern, als mein Vater mir zeigte, wie ich mich rasieren sollte. Oder mein Vater das erste Mal ein Bier einschenkte. Ich wusste, dass Bier trinken nur Erwachsenen vorenthalten war. Das Bier wurde somit zum Zeichen meines Erwachsenwerdens. Mein Kumpel Christian erzählte mir einmal davon, wie sein Vater ihn mit auf die Arbeit nahm.

Er zeigte seinem Sohn, womit er sein Geld verdient und was er beruflich macht. Sein Sohn durfte dabei erleben, wie Papa mit Respekt und Ehrfurcht von seinen Kollegen behandelt wurde. Außerdem hat ihm der Vater gleichzeitig noch wichtige Dinge über die Berufswelt beibringen können.

Welcher Vater hat heute noch so einen Arbeitsplatz, an dem er mit stolzgeschwollener Brust seinen Sohn mitbringt und ihm zeigt, womit er sein Geld verdient? Welcher Sohn durfte soetwas miterleben? Derselbe Kumpel berichtete mir auch davon, wie sein Vater ihn mit auf verschiedene Männerausflüge nahm.

Wie er, zusammen mit anderen Männern unterschiedlichen Alters, in die Natur zum Campen fuhr. Gemeinsam bei einem prasselndem Lagerfeuer über die wichtigen Themen und Erfahrungen aus ihren Leben sprachen. Das war ein Vater, zu dem er aufblicken konnte. Der sein Wissen mit seinem Sohn teilte. Der das Steuer der Erziehung der Mutter aus der Hand nahm und seinem Sohn in den Männerkreis einweihte.

Hauptsache es bringt Geld

Soetwas passiert heute kaum bzw. gar nicht mehr. Die Realität sieht häufig eher so aus:

Papa wird weder Zuhause, noch an der Arbeit mit Respekt behandelt. Darüber hinaus macht er Dinge, von deren Sinnhaftigkeit er nicht mal selbst überzeugt ist. Er hat Jobs, die ihn nicht besonders stolz machen und ohne Aufstiegschance sind. Er macht es, weil es Geld bringt – Punkt!

Dort müht er sich dann täglich ab. Verlässt morgens das Haus und kommt erst spät abends wieder zurück. Zeit und Lust für den Jungen ist dabei auf der Strecke geblieben. Selbst am Wochenende wirkt Papa dann viel zu kaputt, gestresst, depressiv oder cholerisch, um wirklich Zeit mit seinem Sohn verbringen zu wollen. Freunde und Bekannte hat er kaum noch. Zu regelmäßigen Männerstammtischen geht er schon seit Jahren nicht mehr hin.

Viel lieber verbringt er die Abende allein vor dem Fernseher. Den Glanz seiner jugendlichen Vitalität hat er schon lange verloren. Jetzt arbeitet er nur noch auf die Rente hin und erfreut sich an Sonderangeboten aus dem Aldi. Das von vielen Jungen ersehnte männliche Vorbild ist das leider nicht. Er stellt niemanden dar, zu dem sein Sohn aufblicken kann. An dem er sich reiben, messen und wachsen kann.

Der erhoffte Erfahrungsaustausch bleibt aus. Genauso die Integration in die erwachsene Männergemeinschaft und damit die Bestätigung als Mann. Und weil viele Väter in der heutigen Zeit ein solches isoliertes und zurückgezogenes Leben führen, fehlt es an männlichem Zusammenhalt – Es fehlt eine starke Männergemeinschaft!

Neue Männergemeinschaften braucht das Land!

Eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig in ihren Interessen bestärkt. In der Probleme und Erfahrungen offen und konstruktiv ausgetauscht werden können. In denen tiefe Herzensfreundschaften geschlossen werden, die häufig sogar tiefer gehen, als jede andere Verbindung mit einer Frau!

Eben eine Gemeinschaft, die unabhängig der Frauen existiert und mit der Frauengemeinschaft auf Augenhöhe steht. Eine Gemeinschaft, in die Jungen aufgenommen werden und als Männer wieder hervortreten. In der Jungen typische Männereigenschaften erfahren und ausleben können. Eigenschaften wie Durchhaltevermögen, Kampfgeist, Ausdauer, Machen statt Reden, Wut, Konfrontationsbereitschaft, Mut, Trauer und viele mehr.

In unserer kostenfreien Männlichkeits-Mail findest du heraus, wie du eine solche Gemeinschaft finden und gezielt diese männlichen Eigenschaften kultivieren kannst.

Solche Eigenschaften finden heute kaum noch Anklang in unserer Gesellschaft. Es gibt auch kaum noch Räume, wo diese ausgelebt werden können. Viele junge Männer bleiben dadurch auf der Strecke, fühlen sich verloren, beobachten, wie Frauen an ihnen vorbei ziehen und sehen keine Perspektive in ihrem Leben mehr. Dies sind die beiden Hauptursachen für die Sinnkrise des Mannes.

Aber wie kannst Du da wieder ausbrechen? Wie kannst Du endlich wieder in Kontakt mit Deiner Männlichkeit treten? Deine Männlichkeit leben?

Der Weg raus aus der Sinnkrise in 5 Schritten

Schritt 1 – Weg von Mama

Der erste Schritt zur Entdeckung Deiner Männlichkeit ist tatsächlich ein Trennender Schritt. Du musst Dich von Frauen abnabeln, Dich unabhängig machen und alleine Deinen Weg gehen! Warum?

Zum Einen, um Dir zu beweisen, dass Du ohne Frauen überleben kannst. Die Entdeckung der eigenen Männlichkeit gleicht einer Emanzipation von der Frau. Sie haben Dir das Leben geschenkt, haben Dich genährt und behütet. Wenn Du Dich aber als Mann fühlen willst, musst zu zeigen, dass Du sie nicht weiter brauchst, um zu überleben.

Im Übrigen verstehen viele Männer genau diesen Punkt falsch. Sie glauben, dass sie schon längst diesen Schritt gegangen wären, erkennen aber gar nicht, dass sie sich für Frauen verbiegen, nur um Nähe mit ihnen erleben zu dürfen. Besonders im PickUp-Bereich ist mir dies aufgefallen. Da werden Schauspiele und Pseudoidentitäten erschaffen, um einer Frau zu gefallen. “Mach diese Technik, damit bekommst du sie alle!”, ist eine typische Formulierung.

Genauso könnte ich auch sagen: “Stülpe dir diese Maske über, dann wird dich jede Frau mögen!”. Vielleicht klappt das sogar, nur die viel größere Frage lautet:

Willst DU das?

Versteh mich bitte richtig! Wenn Du ein Fan von PickUp bist und Du Dich wohlfühlst mit Deiner Identität, dann mach weiter damit. Unbedingt! Ich halte PickUp für eine ganz coole Sache, die vielen Männern wirklich geholfen hat. ABER: Am Ende sollte immer die Frage stehen: “Will ich das? Bin das wirklich ich oder spiele ich hier gerade nur ein Rolle für jemand anderes? Fühle ich mich damit wohl?”

Wenn die Antwort ja lautet, bleibe dabei. Wenn nein, dann mach etwas anderes. Tue nichts, nur um jemandem zu gefallen. Tue nur etwas aus freien Stücken. Und das gilt besonders in Bezug auf Frauen. Löse Dich aus deren Abhängigkeit, denn gerade wenn Du das machst, kommen die Frauen auf Dich zu! Fühlen sich zu Dir hingezogen! Jetzt musst Du natürlich erst mal wissen, was Du überhaupt willst. Also die Frage nach Deiner eigenen männlichen Identität. Oder auch nach Deiner eigenen Mission.

Stell Dir einmal vor, es gäbe keine Frauen mehr. Du wärst in einer Welt ohne Frauen, wo Dir jedoch alle Möglichkeiten und Mittel zur Verfügung stehen. Was würdest Du dann machen wollen? Wer würdest Du sein wollen? Womit würdest Du Deinen Tag füllen wollen? Genau an diesem Punkt beginnt die Suche nach der eigenen Mission. Also löse Dich von Mama!

Schritt 2 – Hin zu Papa

Die Emanzipation und Missionssuche beginnt mit der Loslösung von Mama/Frauen. Sie geht danach über zu einer Verbrüderung mit Papa bzw. mit der Männerwelt. In diesem Schritt geht es um den direkten Kontakt mit dem eigenen Geschlecht. Begib Dich unter andere Männer. Männer aus verschiedenen Generationen und Herkünften.

Männer mit eigenen Geschichten und Ansichten über diese Welt. Empfange diese Ansichten mit offenen Armen und überprüfe, wie sie in Dein Leben passen. Die Männerwelt wirkt für viele junge “Mamaburschen” im ersten Moment häufig abschreckend und kalt. Sie ist schmutzig, roh, laut, gewalttätig, konkurrierend und sehr körperlich.

Und ja, das kann sie sein. Gelebte Männlichkeit misst sich an anderen Kriterien als bei Mamas Rockzipfel. Sie misst sich an Leistungen, Mut, Konfrontationen, Ehrgeiz, Wut, Taten und Respekt. Aber auch an Ehrlichkeit, Beharrlichkeit, Leidenschaft, Stolz, Schaffenslust und Verbundenheit.

Sobald Du jedoch einmal die Regeln und Prinzipien verstanden hast, wirst Du Dich mit diesem Verhalten tief verwurzelt fühlen. Für diesen Prozess ist eventuell ein Mentor nötig. Also schließe Dich einer Männergruppe an!

Schritt 3 – Der Mentor

Jeder Mensch braucht zur Erweckung seines Potentials einen Mentor: Luke Skywalter brauchte Obi Wan Kenobi, Harry Potter brauchte Dumbledor, Robbin braucht Batman, usw. Wenn Papa nicht die Vorbildfunktion im Leben erfüllt hat und Dich somit nicht in den Kreis der Männlichkeit einweihen konnte, ist es vielleicht notwendig, Dir einen anderen Mentor zu suchen.

Dieser kann der ältere Bruder, Onkel, Freund, Chef, Sven, Martin oder wer auch immer sein. Es sollte jedoch jemand lebendes sein, dem Du Fragen stellen kannst, der unbedingt männlich ist und der Dich WIRKLICH herausfordert. Dieser Mann muss nicht zwingend das Label “Mein Männlichkeits-Mentor” haben. Er kann auch einfach als Vorbildrolle für Deinen Job gelten und Dir nebenbei wichtige Regeln der Männlichkeit vermitteln.

Mein Onkel war z. B. so ein Mann. Er hat mir beigebracht, wie man handwerkelt, Tischtennis spielt oder mit Werkzeug umgeht. Nebenher habe ich jedoch noch viele andere Eigenschaften von ihm lernen können.

Nur ist ein solcher Mentor im Prozess des Männlichkeitlebens und -erfahrens zwingend notwendig! Darum suche Dir einen Mentor!

Schritt 4 – Die Abnabelung vom Mentor

Irgendwann kommt die Zeit, da der Schüler seinen Meister verlässt. Wo Du alles von Deinem Meister gelernt hast und nun selbstständig Dein Leben gestalten willst. Nicht mehr von ihm abhängig sein möchtest. Du brauchst dann seine Bestätigung und seine weisen Ratschläge nicht mehr, sondern bist in Deiner Männlichkeit gewachsen und autonom geworden.

Ich dachte lange Zeit, dass dies ein schönes Bild sei, aber mit der Realität wenig zu tun hat. Tatsächlich habe ich mich da aber sehr getäuscht. Es handelt sich um einen wirklichen Abnabelungsprozess, der nicht selten mit Wut und Aggression zu tun hat. Ich bin gerade dabei, diese Gefühle meinen früheren Mentoren gegenüber, in mir wahrzunehmen. Ich will jetzt mein eigenes Ding machen und aus meinen vergangenen Mentoren heraus wachsen.

Und wenn ich auf meine Mentoren treffe, spüre ich, wie unbewusst unangenehme Gefühle ausgelöst werden. Es ist Zeit, weiter zu ziehen und mich auf Mein eigenes Leben zu konzentrieren. Meine eigene männliche Identität. Darum löse Dich zur gegebenen Zeit wieder von Deinen Mentoren.

Schritt 5 – Die Rückbesinnung zur Frau (Video)

Männlichkeit leben - 5 Schritte zurück zu Deiner Männlichkeit!

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Das Fazit – Folge den Schritten und gehe deinen Weg

Ich hoffe, ich konnte Dir ein Gefühl von Männlichkeit leben vermitteln, warum dies heutzutage so wichtig ist und welche Schritte für diesen Prozess so unerlässlich sind! Wenn Du diesen Prozess durchgegangen bist, wird Männlichkeit nicht mehr nur ein einfaches Wort für Dich sein.

  • Es werden Gewohnheiten sein, die Du jeden Tag lebst,
  • es wird Normalität sein, tiefe Männerfreundschaften zu haben und zu pflegen,
  • es wird normal sein, in einer glücklichen Partnerschaft mit Deiner Traumfrau zu leben.

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8 Kommentar

  1. Frauen haben sich emanzipiert, weil sie seit Anbeginn der Zeit unterdrückt wurden. Jetzt gleicht sich langsam alles aus und schon fangen die Männer an zu meckern. Überlegt lieber einmal was Frauen Stämmen mussten, was sie unterlassen mussten oder was sie für Unrecht ertragen mussten und das größtenteils wegen Männern und einer Männer fixierten Gesellschaft. Viele deiner Punkte finde ich als Frau toll! Auch ich sehe Grade den Punkt der Männergemeinschaft und des weitergebens von Erfahrungen und stolz an die nächste Generation als dringen notwendig! Männer und Frauen sollten gleichgestellt sein, nicht mehr und nicht weniger.

    • Der erste Teil deines Kommentars liest sich für mich, wie eine einzige Schuldzuweisung. Dem stimme ich nicht zu. Es gibt viele Argumente für die eine Seite und für die andere.

      Zum Beispiel hatten Frauen kein Mitbestimmungsrecht. Aber es waren die auch die vielen Mütter, die das an ihre Söhne und Töchter weitervermittelt haben.

      Auch durften Frauen viele Berufe nicht nachgehen. Aber es waren auch die Männer, die in den Krieg gezwungen wurden.

      Es könnten viele Argumente ausgetauscht werden. Das ist aber nicht mein Stil. Ich finde es genau wie du wichtiger, für eine Zukunft einzutreten, in der Männer und Frauen sich auf Augenhöhe und gleichberechtigt begegnen können.

      Sven

  2. Super gemacht…kein 0815 Flirttipps schwachsinn blablabla….weiter so

    Grüsse aus Zürich

  3. Irgendwie witzig… Du verteufelst Pauschalisierungen der Männer durch Frauen, pauschalisierst aber selbst alle Frauen. Und du schreibst von fehlendem Respekt… “wie man mit Frauen umzugehen hat”, da fehlt das männliche Vorbild. “Umgehen zu haben” ist aber sowas wie von respektlos. Wir sind nicht der Gebrauchsgegenstand der Männer… Denk mal drüber nach. Ich finde, du hast ein negatives Frauenbild. Meine ganz persönliche, subjektive Einschätzung, nachdem ich den Artikel hier laß. Vielleicht ist es dir nicht bewusst, aber Emanzipation ist kein reines “Frauending”, sondern zu gleichen Teilen auch ein “Männerding”. Wer sich in Rollenbilder presst und dann rumjammert, dass er ist, was er nicht sein will, der ist selbst schuld… Ich werf mal konstruktiv-provozierend ein: Frauen sind alles Nutten, Männer alle Notgeil. Genug Clichee-Bingo. 🙂

    LG w/33, jungfräulich und ungevögelt.

    • Hey Cassandra,

      danke für den Hinweis bzw. deine konstruktive Kritik – gefällt mir und lässt mich wachsen.
      Zu meiner “Verteidigung”: Ich vermute, dass wir ähnlich denken/empfinden, nur es mir zum damaligen Zeitpunkt des Schreibens an genügender Feinkörnigkeit des Formulierens gefehlt hat.

      Verzeih, wenn bei dir ein negatives Frauenbild meinerseits entstanden ist – dem ist nicht so. Frauen sind toll – die einen mehr für mich, als andere.

      Ich bleibe trotzdem dabei, dass es in unserer Kultur an (männlichen) Vorbildern für Jungen mangelt, die den Heranwachsenden als eine Art Leitfigur dienen, an denen sie wachsen und sich reiben können, und welche ihnen einen verantwortungsvollen, lusterfüllten und selbstbewussten Umgang mit der Gesellschaft vermitteln.

      Selbiges gilt gleichermaßen auch für Frauen.

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