Wie hole ich mir am besten einen runter? Die 7 etwas anderen Tipps

Wichsen.

Jeder macht es.

Wirklich jeder.

Der Busfahrer, der dich jeden Tag zur Arbeit fährt. Der Banker, der dir den Geldschein in die Hand drückt.

Und auch ich.

Jeder holt sich einen runter.

Und wenn du dich fragst: »Wie hole ich mir am besten einen runter?«

Dann lass mich dir in diesem Artikel ein paar Tipps geben, die du nirgendwo anders findest.

Und mit denen du deine sexuelle Erlebnisfähigkeit auf ein vollkommen neues Level heben kannst. Tipp 7 wird dich überraschen.

“Wie hole ich mir einen runter?” Starte mit diesem Video:

Ist wichsen gesund? Über den sexuellen Monolog und den sexuellen Dialog

Vorweg, erstmal etwas Grundsätzliches zur Selbstbefriedigung.

Selbstbefriedigung ist grundsätzlich ein sexueller Monolog. Befriedigst du dich selbst, machst du das in der Regel alleine.

Unser Gehirn ist eigentlich darauf ausgerichtet, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Mit anderen Menschen Berührungen auszutauschen. Mit anderen Menschen Sex zu haben.

Also ist unser Gehirn naturgemäß darauf gepolt, im sexuellen Dialog zu sein. Und dieser sexuelle Dialog ist daher auch sehr viel gesünder für unser Gehirn.

Denn wenn du es dir selber machst, dann weißt du einfach schon, was passieren wird.

Alles ist vorhersehbar.

Daher wirst du niemals die selbe Gefühlsintensität erreichen, wie wenn du dich mit einem anderen Menschen in einem sexuellen Dialog befindest.

Denn wenn du nicht weißt, wie die Frau sich als Nächstes bewegen wird … Oder worauf sie gerade Lust hat … Oder was die nächste Stellung sein wird …

… dann ist dein Gehirn mit so vielen Signalen überladen, dass die sexuellen Gefühle und auch der Orgasmus um ein Vielfaches stärker sind. Deswegen suche dir eine Freundin, wenn du noch keine hast.

Ich will hier aber nicht Selbstbefriedigung und sich einen runterzuholen verteufeln.

Denn Selbstbefriedigung kann ein wunderbarer Weg sein, deine Sexualität wirklich gut kennenzulernen. Gerüchte, dass Wichsen nicht gesund ist, stimmen aber nicht und sind maßlos übertrieben. Mehr Informationen dazu im Video:

Und damit du dir von nun an richtig einen runterholen kannst, wirst du jetzt 7 Tipps bekommen. Die etwas anders sind, als alle, die du bisher schon kennst. Viel Spaß mit diesem Tutorial!

Tipp #1: Die besseren Umstände

Okay, ich gebe zu … den folgenden Tipp bekommst du vielleicht auch woanders.

Aber ich will ihn einfach erwähnen, damit du dir wirklich eine möglichst schöne Zeit machen kannst.

Wenn du dir einen runterholen willst, ist ein Ort, an dem du ungestört bist, ein wunderbarer Anfang.

Denn dann kannst du dich einfach besser fallen lassen, als wenn jede Minute jemand auftauchen und dich stören könnte. So wird es um einiges lustvoller und intensiver für dich, dir einen runterzuholen.

Und wenn es sich dabei um ein wohlig warm temperiertes Zimmer handelt: Umso besser!

Sorge also dafür, dass du an einem Ort bist, an dem du dich wohl fühlst. Und an dem du in den nächsten Minuten oder Stunden nicht gestört werden kannst.

Tipp #2: Lass dir Zeit

Wie holt man sich einen gut runter? Dieser Tipp ist goldwert.

Für viele Männer ist Selbstbefriedigung dasselbe, wie einen Nagel in die Wand zu schlagen.

Nagel rausholen. Hammer ansetzen. Dreimal draufkloppen. Fertig.

Aber Selbstbefriedigung und Orgasmen können so viel mehr sein!

Du kannst Orgasmen bekommen, durch die du eine Zeitlang vergisst, wer du bist. Wo du bist. Und welches Jahr wir gerade haben.

Du kannst in Sphären gleiten, die fernab jeglicher Realität sind. Du kannst in vollkommen neue Welten eintauchen. Du kannst in einen Rausch kommen, den dir keine synthetische Droge jemals auch nur annähernd bringen kann.

Doch dafür braucht es Zeit…

Dafür darfst du nicht einfach nur deinen Schwanz packen und an ihm rubbeln, bis du abspritzt.

Um in einen Rausch zu gelangen, der dich um den Verstand bringt: Nimm dir mindestens 1-2 Stunden Zeit.

Sich einfach schnell mal einen zu rubbeln ist auch okay. Aber sich ab und zu wirklich Zeit zu lassen, bringt eine Würze in dein sexuelles Erlebnis, die besser ist als jedes Indische Curry.

Tipp #3: Erlebnisdichte vergrößern

Wie holt man sich einen runter? Dieser Tipp hat es wirklich in sich!

Unser Gehirn ist Neurophysiologisch so aufgebaut, dass ein Orgasmus für den Menschen ähnlich wie ein Reset für einen Computer wirkt.

Ein Orgasmus ist quasi dazu da, deinen Arbeitsspeicher zu löschen. Damit du wieder entspannter durch dein Leben gehen kannst.

Und je mehr du in deinem Arbeitsspeicher zwischengespeichert hast, desto intensiver wird der Reset (dein Orgasmus).

Das bedeutet: Wenn du Abenteuer erlebst. Rausgehst in die Natur. Berge besteigst. Neue Menschen kennenlernst. Feiern gehst. Kanu fährst. In eine neue Stadt reist. Einfach viel unternimmst …

… dann hat dein Gehirn eine Menge emotional starker Erlebnisse angesammelt.

Die die Intensität deines Orgasmus durch die Decke gehen lassen!

Willst du sowohl im sexuellen Monolog als auch im sexuellen Dialog einen intensiveren Orgasmus erleben? Dann sorge für möglichst viele emotional intensive Erlebnisse in der Zeit zwischen den Orgasmen.

Und wenn der Orgasmus noch intensiver werden soll, dann dehne die Zeit zwischen den Orgasmen möglichst noch weiter aus. 1)Hier erhälst du den Erfahrungsbericht von jemandem, der einen Monat lang auf das Masturbieren verzichtet hat

Tipp #4: Kenne deine Erregungskurve

“Wie hole ich mir einen runter?” In dem du deine Erregungskurve kennst!

Selbstbefriedigung muss nicht bedeuten, dass es immer nur einen geraden Weg gibt, der am Ende zum Orgasmus führt.

Wusstest du, dass wir Männer in unterschiedlichen Phasen verschieden stark erregt sind? Kennst du schon die sexuelle Erregungskurve?

Am besten stellst sie dir wie eine Skala vor, die von 1-10 geht.

1: Du bist kein bisschen erregt.
5: Du bist schon sehr erregt, aber da geht noch mehr.
8: Du bist kurz vor dem Point of no Return (dem Punkt, an dem du den Orgasmus nicht mehr aufhalten kannst).
9: Du bist am Point of no Return.
10: Du hast einen Orgasmus.

Wenn du dich das nächste Mal selbst befriedigst, dann spüre einfach mal nach: Wo bist du gerade auf der Skala?

Frage dich zum Beispiel: »Bin ich gerade sehr erregt (5) oder schon kurz vor dem Point of no Return (8)? Oder irgendwo dazwischen?«

Je mehr du spürst, an welchem Punkt auf der Erregungskurve du gerade bist, desto mehr kannst du auch deine sexuelle Erlebnisfähigkeit erhöhen.

Steigere deine Erregung einfach mal bis kurz vor dem Point of no Return und dann lass sie wieder absinken. Oder deinen Penis auch wieder komplett schlaff werden lassen. Um danach noch einmal wieder bis an den Point of no Return heranzukommen.

Je häufiger du deine Erregung ansteigen und wieder abflauen lässt, desto intensiver wird am Ende dein Orgasmus.

Warum? Weil jedes Mal, wenn du in die Nähe des Point of no Returns kommst, sich auch deine Orgasmusschwelle weiter nach oben bewegt.

Und dadurch wird dein Orgasmus letztendlich viel intensiver!

Übrigens ist das Gefühl dafür, wo du gerade auf der Erregungskurve stehst, auch im sexuellen Dialog ein unwahrscheinlich kraftvolles Mittel, um beim Sex länger durchhalten zu können und intensivere Orgasmen zu haben.

Und davon profitierst nicht nur du. Sondern auch die Frau. 2)Eine ausführlichere Anleitung dazu findest du in unserem Ratgeber: Männlichkeit stärken – Der Weg zum selbstbewussten Mann sein

Tipp #5: Der Atem

Auch dieser Tipp ist sehr wichtig bei der Frage: “Wie holt man sich richtig einen runter?”

Achte beim Massieren deines Penis auf deinen Atem.

Spüre in dich hinein und atme tief ein und aus, während du dir einen runterholst.

Das mag am Anfang etwas ungewöhnlich sein. Und vielleicht verlierst du auch mal deine Erektion dadurch.

Aber wenn du bei der Selbstbefriedigung tief ein- und ausatmest und das eine Weile lang übst, dann verteilt sich die sexuelle Energie mehr und mehr in deinem gesamten Körper.

Vor allem die Bauchatmung eignet beim masturbieren sehr gut. Denn wenn du tief in deinen Bauch hineinatmest, entspannt sich dein Körper und du kannst besser in dich hineinspüren.

Nicht nur dein Orgasmus wird viel, viel intensiver. Sondern dein gesamtes sexuelles Erleben.

Tipp #6: Ganzkörperorgasmus

Hey Mann!

Stell dir doch einfach mal bei der Selbstbefriedigung vor, dass die sexuelle Energie durch deinen ganzen Körper hindurchgeht.

Stell dir vor, wie sich die Energie von deinem Penis aus langsam in deinem Körper ausbreitet. Bis in die Fingerspitzen hinein. Bis an die Schädeldecke hinauf. Bis hinunter in die Zehenspitzen. Und überall, in deinem gesamten Körper, pulsiert.

Durch diese einfache Visualisierung kannst du deinen Orgasmus unwahrscheinlich verstärken.

Und in deinem ganzen Körper spüren.

Dementsprechend kannst du auch andere Körperbereiche berühren. Denn dein Schwanz ist nicht die einzige erogene Zone.

Massiere auch Bereiche wie Brustwarzen, Innenschenkel oder Hodensack. Erkunde ruhig deinen Körper.

Je mehr solcher Bereiche du mit einbeziehst, desto intensiver wird dein Orgasmums.

Ganz wichtig zu wissen ist, dass das das Becken das Steurrad deines Peinis’ ist. Bewege daher auch dein Becken, spanne es an und lass wieder locker.

Du kannst mithilfe deines Beckens deinen Penis quasi von innen massieren. Lerne dein Becken kennen. Denn je fitter du im Becken bist, desto besser wird dein Sex. 

So holt man sich einen runter!

Tipp #7: Analplug und Sextoys

Wer hätte gedacht, dass du bei einer “Wie hole ich mir einen runter” Anleitung auf so etwas stoßen wirst.

Und für viele Männer könnte es jetzt ganz schön »schwul« werden.

Aber dein Anus ist ein mit unwahrscheinlich vielen Nervenenden angereichertes Sexualorgan. Das Massieren, das Spüren des eigenen Anus, kann helfen, dich unwahrscheinlich tief in den Orgasmus zu entspannen.

Viele Männer spannen nämlich den Anus die ganze Zeit über an, während sie sich einen runterholen. Oder mit einer Frau schlafen.

Dadurch mindern sie ihre sexuelles Potenzial.

Probiere es doch mal aus! Kauf dir einen Analplug. Du bekommst ihn schon für 10 Euro. Und dann hol dir einfach mal mit Analplug im Anus einen runter.

Du wirst spüren, wie verkrampft dein Anus ist. Und wie viel intensiver dein Orgasmus sein kann, wenn du dort einfach mal lockerlässt.

Aber auch andere Sextoys, wie zum Beispiel ein Fleshlight oder ein Mastubator können deine Selbstbefriedigungs-Session schöner machen.

Du kannst auch kreativ werden und dir selbst etwas basteln. Öl eignet sich auch immer ganz gut 😉 .

Hierzu hat der Martin ebenfalls ein paar interessante Worte gesagt:

Allerdings sollte deine Hand immer deine Nummer 1 bleiben. Denn im Gegensatz zu den Sexspielzeugen kann deine Hand etwas spüren.

Auch sollten diese Spielsachen nur als Abwechslung dienen. Die richtige Befriedigung holst du dir im Dialog.

Wie hole ich mir am besten einen runter?: Noch mehr Tipps

Hey!

Ich habe dir in diesem Artikel 7 Tipps gegeben, wie du deine Selbstbefriedigung auf ein neues Level katapultieren kannst.

In diese Tipps sind die neuesten Forschungsergebnisse aus der Sexualpsychologie, sowie viele persönliche Erfahrungen eingeflossen. Probiere sie aus!

Anmerkungen   [ + ]

1.Hier erhälst du den Erfahrungsbericht von jemandem, der einen Monat lang auf das Masturbieren verzichtet hat
2.Eine ausführlichere Anleitung dazu findest du in unserem Ratgeber: Männlichkeit stärken – Der Weg zum selbstbewussten Mann sein

Schreibe einen Kommentar

Das Buch: Männlichkeit stärken
Der Weg zum selbstbewussten Mannsein
Der Ratgeber, der dich mit allen wichtigen Informationen des Mann Seins im 21. Jahrhunderts ausstattet.

Auf den 325 Seiten findest du neben fundiertem Männerwissen dutzende Übungen sowie Techniken, die dich in den wirklichen Kontakt mit deiner Männlichkeit bringen werden.

Alles zusammen erschafft eine Einheit aus Sexualität, Gefühl und Verstand, die du so noch nie kennen gelernt hast.