Wahre Männerfreundschaft Mehr als ein Mythos

Nicht erst seitdem Winnetou und Old Shatterhand zusammen über die Kinoleinwände der Welt ritten, ist die Männerfreundschaft ein mit Mythen und antiker Romantik umsäumtes Wort. Feste Männerbünde lassen sich in den allerersten Höhlenmalereien genau so finden, wie bei unseren nächsten Verwandten den Affen. Dabei wird diesen Freundschaften unter Männern ein besonderer Mythos verliehen.

Sie sind stärker als Geld, Frauen und Macht. Sie können ein Leben lang halten und selbst, wenn man sich jahrelang nicht trifft, schon beim ersten Wiedersehen von genau der gleichen Intensität durchdrungen sein. Dieser Artikel zeigt auf, warum wahre Freundschaft unter Männern so selten geworden ist, welche Probleme sich daraus ergeben und wie man(n) wieder echte Kumpels findet.

Gelebte Männerfreundschaft

Wie so oft im Leben, durfte ich gerade in jenem Moment die Kraft der Männerfreundschaft spüren, als es mir richtig scheiße ging. Gerade hatte meine Freundin (oder vielmehr Ex-Freundin) die Wohnung verlassen, als ich tränenüberströmt in das Zimmer meines Mitbewohners lief, um mich schlunzend auf sein Bett zu werfen.

Ich war erschüttert von dem plötzlichen Aus unserer Beziehung und erklärte ihm, was gerade passiert war. Ich weinte und er hielt mich deswegen nicht für schwach oder unmännlich. Er stellte mich aber auch nicht auf ein Podest der Männlichkeit, weil ich offen meinen Emotionen Ausdruck verlieh. Er war einfach nur da, legte seine Hand auf meine Schulter und hörte mir zu.

  • Keine dummen Sprüche,
  • kein „Du findest eine bessere“
  • und auch kein „Reiß dich mal zusammen“.

Er war einfach nur da und gab mir Vertrauen, Zuversicht und ein Gefühl, dass egal was ist, alles gut wird. In diesem Moment war ich so dankbar einen echten Freund zu haben.

Wer hat schon echte Freunde

Wirkliche Männerfreundschaften sind selten geworden. Es mangelt uns nicht an Bekannten. Davon haben wir meistens genug. Es mangelt uns an wirklich aufrichtigen und authentischen Kumpels. Es mangelt uns an echten Freunden, die für uns da sind, die uns aufmuntern, aber uns auch im richtigen Moment ehrlich ihre Meinung sagen.

Gerade mal jeder zehnte Mann hat noch eine Männerfreundschaft, die über den üblichen Smaltalk und oberflächliches Philosophieren hinaus geht. Und das sind noch eher optimistische Einschätzungen. Bereits in den 90er Jahren erkannte Stuart Miller in seinem Buch Männerfreundschaften die Oberflächlichkeit vieler Freundschaften unter Männern.

Er führt an, dass Männer zwar zusammen kommen, etwas zusammen machen und über alte Zeiten reden, doch es vielen dabei an Tiefe fehlt. In seinen Untersuchungen gaben 90 % der Männer an, einen Freund zu haben. Auf die Nachfrage, an wen sie sich bei Problemen wenden, blieben jedoch nur 38 % übrig, die zu einem guten Kumpel gingen.

Durch weiteres Nachfragen kam heraus, dass viele Männer keinen echten Freund haben und gerade mal 10 % in den Genuss einer authentischen und wahren Männerfreundschaft kommen.

Männer sind einsame Einzelkämpfer

Männer haben sich in unserer Gesellschaft zu Einzelgängern entwickelt, die Probleme und wichtige Entscheidungen eher mit sich selbst ausmachen, als Hilfe und Rat zu suchen. Wer kennt nicht das Klischee eines Mannes, der lieber 2 Stunden durch die Straßen einer fremden Stadt läuft, anstatt einfach nach dem Weg zu fragen? Dass das nicht nur Klischees sind, wissen viele Männer.

Kommen dann zwei oder mehr Einzelkämpfer zusammen und treffen sich mal wieder auf ein Bier, wird gefragt:

„Wie geht es dir?“

„Gut. Und selbst?“

„Auch gut.“

Und dann wird weiter Fußball geschaut oder über belangloses Zeug geredet.

Der Mann als Konkurrent

Männer haben sich damit abgefunden, die wichtigen Dinge in dieser Welt alleine zu entscheiden. Egal,

  • ob sie Probleme im Beruf haben,
  • ob sie Schwierigkeiten mit Frauen durchstehen
  • oder unter Selbstwertproblemen leiden.

Männer versuchen ihre Probleme alleine zu lösen. Warum? Weil sie gelernt haben, dass Frauen ihnen zwar zuhören, aber nicht gerade sehr lösungsorientiert sind. Und wenn sie ihren Mut zusammen nehmen und sich doch einem Mann gegenüber öffnen, wird zu oft die Chance genutzt, um zum Schwanzvergleich anzulegen.

  • „Du, ich weiß die Lösung. Du musst es einfach so wie ich machen und zu deinem Chef gehen und eine Gehaltserhöhung fordern.“
  • „Sag ihr doch einfach, dass du sie liebst. Was soll schon passieren?“
  • „Du kannst doch nicht vor deinen Kindern so ein Weichei sein. Reiß dich zusammen und stehe deinen Mann.“

Was eigentlich unterschwellig kommuniziert wird, ist: „Ich bin besser als Du.“ „Ich habe keine Probleme.“ „Mache, was ich dir sage und du bist so toll, wie ich.“ Männer kommen schon zusammen. Sie reden auch über ihre Probleme. Aber da in vielen Freundschaften ständig miteinander konkurriert wird, entsteht selten eine wahre und tiefe Verbindung.

Zwischen dieser Schwanzvergleich-Konkurrenz und einer sich unterstützenden freundschaftlichen Konkurrenz gibt es einige wichtige Unterscheide, auf die ich gleich noch eingehen werde.

Die ewige Angst vorm Schwul-sein

Neben dem Konkurrenzdenken gibt es aber noch ein weiteres großes Hindernis für wirkliche Tiefe. Und das ist die ewige Angst vor dem Schwul-Sein. Fast immer wenn ich einen neuen Mann treffe frage ich ihn, ob ich ihn zur Begrüßung umarmen darf.

Und fast immer bekomme ich dieselbe Reaktion:

  1. Die Augen weiten sich und ich sehe einen Funken Unsicherheit.
  2. Nachdem ich lächelnd meine Arme ausstrecke, macht er das Gleiche.
  3. Mit größtmöglicher Vorsicht es nicht zu einer Hüftberührung kommen zu lassen, umarmen wir uns für durchschnittlich 1,73 Sekunden.

Manchmal bekomme ich noch ein paar väterliche Klapse auf den Rücken, ganz in der Art: „Gut gemacht mein Junge.“ Danach bemerke ich oft eine gewisse Anspannung bei meinem Gegenüber, die sich erst auflöst, wenn ich eine völlig überflüssige Story darüber erzähle, wie ich mal wieder irgendeine Frau flachgelegt habe.

„Gottseidank, er ist nicht schwul.“ höre ich es dann fast in seinen Gedanken schreien. Es verwundert nicht, dass eben genau jene Männer ein großes Problem mit echten Männerfreundschaften haben, die sehr homophob sind. Ich will hier nochmal ganz explizit darauf hinweisen: Du bist NICHT schwul,

  • wenn Du einen anderen Mann umarmst,
  • wenn Du heulend in den Armen eines anderen Mannes liegst
  • und auch nicht, wenn du einfach mal mit ihm kuschelst.

Es ist sogar so, dass Frauen richtig rallig und ungemein geil werden, wenn sie sehen, dass Du keine Angst vor herzlichem Körperkontakt hast. Wenn Du diese Hemmschwellen abbaust, baust Du eine innere Freiheit auf, die Frauen regelrecht riechen können und ungemein anziehend finden. Aber das nur nebenbei erwähnt.

Herzliche Männerfreundschaft

Das ein herzlicher und körperlicher Kontakt zu anderen Männer vollkommen normal ist, habe ich erfahren, als ich in Bali aus dem Taxi stieg. An mir vorbei liefen zwei Polizisten auf Streife… und sie hielten dabei Händchen! Ich war verblüfft, verunsichert und neugierig. Ein Freund erklärte mir später, dass das vollkommen normal sei und er fragte mich, wie Männer in Deutschland einander zeigen, dass sie eine tiefe Freundschaft zueinander hegen?

Damals fiel mir darauf nichts ein. Außer: „Auf jeden Fall nicht, indem sie Händchenhaltend durch die Straßen laufen.“ Dabei sind die Indonesier kein besonderes Volk. In der gesamten arabischen Welt, in vielen Ländern Afrikas und in vielen weiteren Ländern ist das Händehalten zwischen Männern ein Ausdruck tiefer Freundschaft.

President George W. Bush heißt den saudischen Krohnprinz Abdullah willkommen (25. April 2005)

Selbst hier in Deutschland ist es vollkommen normal, dass Männer, die sich gut verstehen, beim gemeinsamen Fernsehen miteinander Kuscheln. Nur erkennt man das nicht, wenn man unsere türkischen (oder allgemein südländischen) Mitbürger nur durch die Brille der Vorurteile sieht. Seit über einem Jahr lebe ich in einer 7er Männer WG. Jeden Morgen werde ich von 6 anderen Männern herzlich und liebevoll umarmt.

Und das länger als 1,73 Sekunden. Die Kraft, die ich aus diesen tiefen Freundschaften ziehe, ist mehr wert, als jede Frau, als alles Geld auf der Welt und erst recht mehr wert, als die Angst für schwul gehalten zu werden.

Der erste Mann in Deinem Leben

Aber woher kommt diese Angst vor der (körperlichen) Nähe zu anderen Männern? In den meisten Fällen liegt die Ursache in der Beziehung zu Deinem Vater begraben. Denn wird zum Anfang (im besten Fall) viel miteinander gespielt und zusammen gerauft, wenden sich viele Väter später körperlich (aber auch geistig) von ihren Söhnen ab.

Sie sind mit ihrer Arbeit beschäftigt und haben selten genug Zeit für ihre Kinder. Zudem haben sie es selbst von ihrem Vater nicht anders erfahren. Um die Erziehung der Kinder kümmert sich in fast allen Haushalten überwiegend die Mutter. Der Vater wird zu oft nur als tadelnde Instanz wahrgenommen, die dann einschreitet, wenn der Junge etwas „falsch“ macht.

Viele Jungen lernen ihren Vater und damit das eigene Mann sein nie wirklich kennen.

Wie auch, wenn er morgens irgendwo hinfährt (zur Arbeit) und abends total miesgelaunt von diesem Ort wiederkommt. Durch diesen (emotional) fehlenden Vater bekommen Jungen kein gesundes männliches Vorbild vermittelt und fangen irgendwann an, ihren Vater (unbewusst) abzulehnen. Viele Männer haben sogar oft einen unterschwelligen Hass gegen ihren Vater.

Abneigung gegen Männlichkeit und den eigenen männlichen Körper

Doch einer Sache kannst Du Dir sicher sein! Wenn Du Deinen Vater ablehnst, lehnst Du Deine eigene Männlichkeit und damit auch Deinen männlichen Körper ab. Du lehnst eben jene harte, aber auch herzliche Seite in Dir ab, die Dich mit großer Schaffenskraft und Freude erfüllt. Das führt zu einer Vielzahl an Problemen.

Probleme von Männern, die ihre Männlichkeit (unbewusst) ablehnen:

  • Probleme beim Ansprechen von Frauen (und dem weiteren Flirten)
  • Motivationsprobleme
  • Unkontrollierter Drogenkonsum (Partydrogen, Haschisch, Nikotin, Alkohol, Zucker, Fastfood …)
  • Geldprobleme
  • Probleme die Führung zu übernehmen (Beruf, Beziehung, Flirten, …)
  • Sexuelle Probleme (Frühzeitiger Samenerguss, Erektionsprobleme, …)

Die meisten dieser Probleme verschwinden, wenn der Mann es wieder schafft seine Männlichkeit zu leben.

Echte und tiefe Männerfreundschaften sind hier der Schlüssel

Möchtest Du diese Probleme überwinden, such Dir echte Freunde. Ich meine Kerle, die keine Angst vor ihrer ur-eigenen Männlichkeit haben. Such Dir einfach Männer, die ihre Männlichkeit leben. Durch diese Männerfreundschaften lernst Du andere Männer auf einer herzlichen Ebene kennen, die Dich wieder in den Kontakt zu Deiner eigenen männlichen Herzlichkeit bringt.

Dein bester Kumpel wird Dir eine Geborgenheit schenken, die Du bis jetzt immer in Frauen gesucht und diese damit überfordert hast. Er wird Dir aber auch genau im richtigen Augenblick einen Spiegel vorzeigen und Dich anspornen, das Beste aus Dir heraus zu holen. Vor allem wird er Dir ein guter Freund sein.

Es ist nicht verwunderlich, dass Männer, die einen besten Freund haben, bedeutend mehr Erfolg bei Frauen haben, leistungsfähiger sind und generell ein glücklicheres Leben führen.

So baust Du eine Männerfreundschaft auf

Öffne Dich zuerst

Viele Männer sind verschlossen. Sie haben gelernt, dass Ehrlichkeit und die Offenlegung eigener Schwäche mit Häme und Schwanzvergleich beantwortet werden. Deswegen machst Du den ersten Schritt. Rede über Deine Probleme. Rede darüber, was Dich wirklich interessiert und was Dich wirklich in der Tiefe Deines Herzens bewegt.

Du wirst sehen: Durch Deine Offenheit wird sich Dein gegenüber ebenfalls Stück für Stück öffnen. Es kann sein, dass er zum Anfang die Möglichkeit nutzt, um zum Schwanzvergleich anzulegen und zu zeigen, was für ein toller Typ er doch ist. Sei nachsichtig. Viele Männer kennen es nicht anders. Sollte er jedoch langfristig nicht davon ablassen können, such Dir einen Mann, der sich öffnen kann.

Höre zu

Viele Männer fühlen sich in der heutigen Gesellschaft nicht verstanden. Niemand hört ihnen mehr zu. In unserem Coaching bekommen wir fast jedes Mal zu hören: „Das erste Mal fühle ich mich wirklich verstanden.“ Also höre zu. Nutze vielleicht die Technik des aktiven Zuhörens.

Natürlich hat auch jedes Zuhören seine Grenzen. Aber warte ab. Wenn Dein Kumpel das Gefühl hat, dass Du ihn wirklich verstehst, fragt er von ganz allein nach Deiner Meinung und Deinen Lösungsvorschlägen. Wenn er jedoch immer wieder mit derselben Geschichte ankommt, ist es Zeit hart und herzlich zu sein:

„Du erzählst mir diese Geschichte jetzt zum dritten Mal. Willst du nur jammern oder was ändern? Wenn du was ändern willst, helfe ich dir gerne dabei.“

Erlebt Abenteuer

Männer kommen durch das gemeinsame Machen zusammen. Sie müssen nicht jedes Problem in stundenlangen Diskussionen bis ins kleinste Detail auseinandernehmen. Manchmal reicht es einen ganzen Tag nebeneinander zu sitzen und darauf zu warten, dass ein Fisch anbeißt, um eine tiefe Verbindung miteinander aufzubauen.

Das elendig lange Gerede überlassen wir den Frauen. Wir Männer erleben kleine und große Abenteuer. Dabei muss es nicht unbedingt immer so waghalsig zugehen, wie bei diesen beiden Männern:

Allerdings ist Golfspielen auch nicht das, was ich meine. Auf unserer Rumänienreise erleben Martin und ich immer, wie sehr ein gemeinsames Abenteuer die Männergruppe zusammenschweißt.

Hier sorgen Männer füreinander. Sie hören zu und sagen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Vor allem aber wird gemeinsam der höchste Berg Rumäniens bestiegen und damit eine der wildesten Gebiete Europas bezwungen. Ein Abenteuer, welches nur in einem starken Team absolviert werden kann.

Spornt euch gegenseitig an

Männer lieben es, sich gegenseitig zu Spitzenleistungen zu pushen!

  • Wenn Männer zusammen joggen, machen sie daraus ein Wettrennen.
  • Männer streiten fair und herzlich miteinander, um wichtige Dinge zu klären.
  • Sie wetteifern darum, wer am meisten Umsatz macht und feiern zusammen neue Erfolge.
  • Freunde spornen sich gegenseitig dazu an, ihre Grenzen zu erweitern und sich ihren Ängsten zu stellen.
  • Sie ermuntern sich gegenseitig die interessantesten und schönsten Frauen anzusprechen.

Immer im herzlichen Kontakt mit sich selbst und seinem Kumpel konkurrieren sie miteinander. Dabei geht es aber nicht darum, den Anderen herunter zu machen. Es geht darum, gemeinsam zu streiten, gemeinsam zu gewinnen, gemeinsam zu verlieren und darum gemeinsam neue Grenzen zu erfahren.

  • „An der Straßenkreuzung dachte ich schon, du bekommst mich, aber dann habe ich alles aus mir herausgeholt und bin so schnell gerannt wie nie zuvor. Danke, Mann!“
  • „Ich bin da anderer Meinung als du, aber ich habe vollen Respekt für das, was du sagst und für das, wie du für deine Meinung eintrittst.“
  • „Geil, Mann! Du hast diesen Monat einen neuen Rekord geknackt. Lass uns feiern gehen!“
  • „Los, Mann. Du schaffst das. Du bist ein krasser Typ. Zeig endlich, was in dir steckt.“
  • „Also, wenn du diese Schönheit nicht ansprichst, zerre ich dich da rüber. Die ist voll dein Typ. Los!“

Triff Männer, die in die Tiefe gehen

Leider haben viele Männer es nicht gelernt, sich auf einer tieferen Ebene miteinander zu verbinden. Aber doch steckt dieses Bedürfnis ist jedem von uns. Es sind viel mehr Männer zu herzlichen Männerfreundschaften fähig, als Du denkst. Wenn Du danach suchst, findest Du überall Männerrunden, die tiefer gehen, als Bier saufen, Fußballschauen und über Frauen reden.

Damit soll nicht gesagt sein, dass Saufen, Fußballschauen und über Frauen reden nicht sehr männlich sein kann und noch mehr Spaß macht 🙂

Aber es gibt noch so viel mehr Tiefe und Ehrlichkeit zu entdecken. Aus diesem Grund veranstalten wir jeden Monat den Mann zu Mann Themenabend in unserer WG. Wenn Dir Berlin zu weit weg ist, findest Du hier eine Übersicht der deutschlandweiten Männergruppen.

Sei körperlich

Es ist schon fast erschreckend, wie männlich die Männer sind, die offen körperlich miteinander sind. Du musst nicht gleich händchenhaltend durch die Straßen laufen. Eine männliche Umarmung zur Begrüßung bedeutet da schon viel. Auch musst Du nicht gleich zurückschrecken, wenn sich zufällig eure Knie unter dem Tisch berühren.

Wenn Du Spaniern und Italienern beim Reden zusiehst, wirst Du feststellen, wie oft und wie selbstverständlich sie sich gegenseitig berühren. Es muss ja nicht gleich der gemeinsame Kuschelabend sein. Es geht einfach um ganz normalen Körperkontakt.

Gebt euch Anerkennung

Die Welt der Männer ist voll Kritik. Die Frau, der Vater und der Chef sind nur einige Beispiele. Sorge dafür, dass das in Deiner Männerfreundschaft anders ist. Natürlich ist es wichtig, ab und an Kritik zu äußern und ein kleiner metaphorischer Arschtritt zur rechten Zeit, wirkt wahre Wunder. Wichtig ist aber, dass der Grundkonsens ein liebevoller, anerkennender und herzlicher Umgang ist.

Lobe gerne und lobe viel. Viele Männerherzen brauchen das. Und Anerkennung und Lob ist ein wunderbares Geschenk unter Männern.

Die Kraft der Männerfreundschaft

Die Kraft, die einer wahren Männerfreundschaft inne liegt, ist für die, die sie nie erlebt haben, oft schwer zu verstehen. Oft sind wir gehemmt, haben Angst davor falsch verstanden zu werden und wollen erst recht nicht für schwul gehalten werden. Doch wenn wir unsere Hemmungen überwinden, eröffnet sich eine freundschaftliche Verbindung, um deren Herzlichkeit, Direktheit und Nähe uns viele Frauen regelrecht beneiden.

Diese Freundschaften machen uns männlich.

  • In ihnen werden wir verstanden,
  • in ihnen sind wir geborgen
  • und sie beflügeln uns, unser volles Potenzial zu entfalten.

Zusammen sind wir stark. Wir brauchen uns nichts vorzumachen. Imponiergehabe und Fassaden-Bullshit kann draußen bleiben.

Gemeinsam können wir mehr aus uns herausholen

Aus diesem Grund schreiben Martin und ich die kostenfreie Männlichkeits-Mail. Darin erfährst Du, wie Du mit Dir selbst und anderen Männern Kontakt aufnehmen kannst.

Die kostenfreie Männlichkeits-Mail:

Lerne Strategien, Techniken und Methoden:

  • für mehr männliches Ur-Vertrauen aus dir selbst heraus
  • für stärke und selbstbewusste Gewohnheiten in deinem Leben
  • für ekstatischere Erfüllungs mit den Frauen, die du wirklich willst
  • und für deinen selbstbestimmten Weg als Mann!

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